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Lufthansa Industry Solutions GmbH & Co. KG

Human Resources Management
Schützenwall 1
22844 Norderstedt

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Erfahrungsberichte > Lufthansa Industry Solutions

Name
Andrea Möhrke
Abschluss
Master of Science in Medizinischer Informatik
Im Unternehmen seit
2014
Position
IT-Beraterin mit dem Schwerpunkt Business Analyse / Prozessberatung
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Ob Medizin oder Logistik: Andrea Möhrke liebt den kreativen Prozess der Entwicklung von Prototypen und probiert gerne neue Technologien aus. Im Interview erzählt die IT-Beraterin, weshalb sie Medizinische Informatik studiert hat und wieso sie nun in der Logistik-Branche arbeitet.
Andrea Möhrke arbeitet seit Oktober 2014 als IT-Beraterin mit Schwerpunkt Business-Analyse / Prozessberatung bei Lufthansa Industry Solutions im Bereich Kurier-Express-Paket-Dienste (KEP). Frau Möhrke war zuvor zehn Jahre als Software-Entwicklerin und Produktmanagerin in der Medizin-Branche in Start-ups und kleineren Unternehmen tätig. Den Grundstein für ihren Beruf legte sie im Studium der Medizinischen Informatik an der Fachhochschule Dortmund.

Frau Möhrke, was ist Ihr Job bei Lufthansa Industry Solutions?

Ich bin seit zwei Jahren als IT-Beraterin im Raum Frankfurt am Main tätig. Aktuell unterstütze ich einen großen Paketdienstleister vor Ort im Bereich IT-Services. Genauer gesagt: Ich suche Fehler im technischen Design eines Projektes und behebe sie oder ich erweitere das technische Design, weil noch neue Funktionen hinzukommen sollen. Vor diesem Projekt habe ich mit Kollegen für einen Kunden eine eTracking-App entwickelt. Mit dieser Anwendung sehen Kunden exakt, wo sich ihr Paket gerade befindet.

Was macht Ihnen an Ihrem Beruf am meisten Spaß?

Gerade das Entwickeln von Prototypen macht mir besonders viel Spaß. Ich nenne das immer Zirkus-Programmierung, weil das Ausprobieren im Fokus steht. Zu Beginn darf ich mir noch die Technologien heraussuchen, Dinge testen und kreativ sein – es geht ja erst einmal um eine Präsentation. Wenn das Projekt dann wirklich entwickelt wird, braucht man manchmal Durchhaltevermögen. Dann zählen die Kundenwünsche und ich nehme Rücksicht, wenn der Kunde beispielsweise nicht mit den neusten Technologien arbeiten kann.

Wie sind Sie zu Ihrem Job gekommen, was haben Sie vorher gemacht?

Ich habe Medizinische Informatik an der Fachhochschule Dortmund studiert. Im Anschluss arbeitete ich drei Jahre lang in einem Start-up als Software-Entwicklerin und später als Produktmanagerin. Mit meinem damaligen Geschäftsführer gründete ich dann ein neues Start-up und übernahm als Chef-Architektin und Entwicklungsleiterin Führungsaufgaben. Bevor ich zu Lufthansa Industry Solutions wechselte, war ich noch in Mannheim in einem Unternehmen Produktmanagerin für ein Patientenportal.

Wie haben Sie eine Leidenschaft für Informatik entwickelt?

Ich komme aus einer reinen Mediziner- und Apothekerfamilie. Diese Berufe konnte ich mir gar nicht vorstellen. Im Studienführer entdeckte ich dann Medizinische Informatik. Obwohl ich keinerlei Informatikkenntnisse hatte, fand ich das spannend. Ich besaß einen Computer und ein Modem, aber das war auch schon alles. Am Anfang fiel mir das Entwickeln von Software sehr schwer. Aber irgendwann machte es Klick und ich merkte, dass ich in diesem Job unglaublich kreativ sein kann.

Und wie sind Sie nach dem Studium und Ihren vielen Stationen innerhalb der Medizinbranche dann zur Logistik gekommen?

Die Medizin ist ein sehr riskanter Markt. Vom Prototypen bis zum Produkt ist es ein langer Weg mit vielen Präsentationen. Oft scheitern Projekte dann am Geld. Nach neun Jahren wollte ich etwas anderes sehen. Seit ich bei Lufthansa Industry Solutions arbeite, sage ich immer: Ich mache jetzt in Paketen.

Was reizt Sie an der Logistik-Branche?

Am Anfang wusste ich gar nicht so richtig, worauf ich mich einlasse. Die Logistik-Branche kam auf mich zu, weil ich gern in Frankfurt arbeiten wollte. Inzwischen reizen mich die logistischen Wege. Gerade die Paketzustellung ist sehr komplex. Dort sind viele Prozesse just in time, sodass sie sehr strukturiert ablaufen müssen.

Was schätzen Sie an Ihrem Arbeitgeber?

Die Wertschätzung untereinander und die flachen Hierarchien gefallen mir sehr. Ich kann meine eigenen Ideen jederzeit einbringen und werde gefördert. Letzteres kannte ich bisher nicht in der Form, weil ich vorwiegend in kleinen Firmen gearbeitet habe. Beispielsweise wird jährlich in meinen Kompetenzgesprächen geschaut, in welche Richtung ich mich weiterentwickeln möchte und welche Schulungen oder Kongresse diesen Weg ebnen könnten. Bei mir steht aktuell das Technische meiner Beratungstätigkeit im Vordergrund. Ich zertifiziere mich aber gerade im Projektmanagement weiter, sodass ich künftig im organisatorischen Bereich verstärkt Tätigkeiten übernehmen kann.

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