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trendence Graduate Barometer - Business Edition

Zwischen September 2016 und Februar 2017 haben rund 14.000 abschlussnahe Studierende der Wirtschaftswissenschaften an der Befragung zu Karriereplänen und Wunscharbeitgebern teilgenommen. Hier die wichtigsten Ergebnisse:

Daimler/Mercedes-Benz ist Gewinner, Volkswagen Verlierer des Jahres

Die Automobilhersteller dominieren nach wie vor die Träume der Absolventen. Auf den ersten vier Plätzen der beliebtesten Arbeitgeber der Wirtschaftswissenschaftler liegen nach BMW und AUDI Daimler/Mercedes-Benz und Porsche. Daimler/Mercedes-Benz ist der Gewinner des Jahres und überzeugt noch einmal deutlich mehr Absolventen von einem Job als im vergangenen Jahr, als das Unternehmen bereits zu den Top-Aufsteigern zählte. Daimler/Mercedes-Benz ist aktuell bei den Absolventen so beliebt wie seit mehr als zehn Jahren nicht mehr und verringert den Abstand auf die Plätze 1 und 2 deutlich. Volkswagen hingegen spürt immer noch die Nachwirkungen der Dieselgate-Affäre und verliert innerhalb von drei Jahren die Hälfte seiner Bewerber. Im Ranking der beliebtesten Arbeitgeber der Wirtschaftswissenschaftler belegt das Unternehmen Rang 14.

Die 10 Top-Arbeitgeber der Wirtschaftswissenschaftler

» Hier geht es zum kompletten Arbeitgeber-Ranking der Wirtschaftswissenschaftler

Beratungsunternehmen profitieren vom Karrierestreben der Absolventen

Die Beratungen gehören in diesem Jahr zu den großen Gewinnern in den Rankings. Mit BCG, Deloitte, McKinsey, Accenture und KPMG zählen gleich fünf Unternehmen der Branche zu den zehn Top-Aufsteigern in der Gunst der Wirtschaftswissenschaftler. Beliebtester Arbeitgeber der Branche bleibt PwC auf Rang 9 vor McKinsey und EY auf den Plätzen 10 und 12. "Karriere, persönliche Entwicklung und Weiterbildung werden den Absolventen immer wichtiger - und genau das versprechen ihnen die Beratungen. Es ist also nur konsequent, dass sich die Absolventen mehr und mehr bei Beratungen bewerben", so Holger Koch, Geschäftsführer von trendence. 

Deutsche Bank ist nicht mehr beliebtester Arbeitgeber der Branche

Die Bankenbranche hingegen verliert mehr und mehr Bewerber. In diesem Jahr sind besonders die deutschen Banken davon betroffen. Sowohl die KfW als auch die Deutsche Bank zählen zu den Arbeitgebern mit den größten Verlusten in der Gunst der Wirtschaftsabsolventen. Die Deutsche Bank fällt von Rang 27 auf 43. 2010 lag das Unternehmen noch auf Rang 5. Damals war die Zahl der potenziellen Bewerber dreieinhalbmal höher als heute. Die Deutsche Bank ist erstmals seit über zehn Jahren nicht mehr beliebtester Arbeitgeber der Branche und wird in diesem Jahr sowohl von der EZB als auch von Goldman Sachs überholt, die punktgleich auf Rang 31 landen. "Der Konzernumbau bei der Deutschen Bank zeigt seine Konsequenzen. Personelle Umverteilungen und unsichere Jobs sind keine Nachrichten, mit denen man als Arbeitgeber junge Nachwuchskräfte von einer Bewerbung überzeugt", erklärt Holger Koch die Entwicklung.

Medienhäuser verlieren Bewerber

Ebenfalls zu den Verlierern zählen die Medienhäuser und Forschungsunternehmen. ProSiebenSat.1, Bertelsmann, ZDF und ARD verlieren potenzielle Bewerber und sinken im Ranking der beliebtesten Arbeitgeber der Wirtschaftswissenschaftler. Axel Springer fällt sogar aus den Top 100. 

Gehaltslücke klafft weiter auseinander

Die Lücke zwischen dem Wunschgehalt der Männer und dem der Frauen ist seit Jahren unverändert groß. Frauen der Wirtschaftswissenschaften verlangen heute 41.900 Euro brutto, das Wunschgehalt der Männer liegt bei 48.100 Euro:

JahrWunschgehalt FrauenWunschgehalt Männer
201039.500 €45.100 €
201140.100 €45.400 €
201240.200 €46.000 €
201341.000 €46.900 €
201441.200 €46.800 €
201540.700 €47.500 €
201642.100 €48.500 €
201741.900 €48.100 €

Auch bei der grundsätzlichen Einstellung zum Gehalt zeigt sich ein Unterschied zwischen den Geschlechtern. Für die Mehrheit der befragten Wirtschaftswissenschaftlerinnen ist es wichtiger, sich selbst zu verwirklichen, als viel Geld zu verdienen und nur rund 24 Prozent würden in einem Unternehmen mit schlechtem Image arbeiten – auch wenn das Gehalt stimmt. Den männlichen Befragten ist hingegen das Gehalt wichtiger als das Image ihres zukünftigen Arbeitgebers.

Parallel dazu wollen die Absolventen immer weniger Zeit am Arbeitsplatz verbringen. Waren die angehenden Wirtschaftswissenschaftler 2007 noch bereit im Schnitt 47,4 Stunden pro Woche zu arbeiten, so liegt die Zahl heute bei 43,7 Wochenstunden. 

Hier geht's zum Ticker mit den wichtigsten Studienergebnissen auf einen Blick.

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05/2017

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